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Verbesserung der mentalen Gesundheit mit Hilfe von Technologien

08. Aug. 2018
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Tags: Mental Health, Wearable, IOT
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Author: Frank Bergs

Technologie und geistiges Wohlbefinden scheinen zutiefst antagonistische Begriffe zu sein. Jedoch gibt es ausgezeichnete digitale Werkzeuge die helfen können, Achtsamkeit zu erreichen und Meditation oder Entspannungsübungen in den täglichen Ablauf einzubinden.

Mit der Hilfe von Smartphone-Apps, Wearable Technologien, aber auch Virtual-Reality-Lösungen, lassen sich heutzutage eine Vielzahl von Übungen durchführen, die die emotionale Gesundheit stärken. In Zeiten, wo Schnelligkeit bei Entscheidungen und ständige Erreichbarkeit zur Normalität geworden ist, hindert uns die Kultur der Geschäftigkeit daran, Zeit für die psychische Gesundheit in dem vollen Terminkalender zu finden. 

Stress ist nicht nur eine hohe emotionale Bürde, sondern auch ein Auslöser von vielen Krankheitsbildern. Die Fälle von Diabetes, Depressionen, Schmerzerkrankungen des Bewegungsapparates, Herzproblemen und Erkrankungen des Magen- und Darmtraktes, haben in der Vergangenheit drastisch zugenommen.

Die Frage stellt sich, ob technologische Werkzeuge helfen können Stress zu bewältigen, der eigentlich durch Technologien ursächlich verursacht wurde. Die Erfahrungen zeigen, dass gerade für Anfänger in den Bereichen der Meditation oder von Entspannungsübungen spezielle Apps einen interessanten Einstieg bieten können. Firmen wie Apple und Fitbit haben schon lange diesen Markt erkannt und fordern ihre User zum täglichen Gebrauch ihrer Gesundheits-Apps auf. 

Fitbit hat zB. ein Relax-App für seine Blaze- und Ionic-Modelle, wo der User im Rahmen einer 3-5 minütigen Atemübung seine Herzfrequenz verlangsamen kann. Es ist eine schnelle und dennoch effiziente Übung, um jeden Tag ein paar Minuten Ruhe zu finden. Der Verlauf wird angezeigt und mit fortschreitender Übungsdauer hat der Nutzer eine Kontrolle, wie effektiv seine Übungen waren.

Was Fluch für den Einen ist, kann für den Anderen zum Segen werden. Wichtig ist doch, dass man die vorhandenen Technologien sinnvoll einsetzt und sie nicht pauschal verflucht. Wenn die App auf dem Smartphone den Einstieg bietet zur Mentalhygiene, sollte man dies durchaus nutzen. Und wenn dann nach längerer Übungsdauer Hilfstechnologien nicht mehr notwendig sind, umso besser.

Wichtig  ist doch, dass man überhaupt diesen wichtigen Gesundheitsbereich nicht vernachlässigt.

 

 

Quellen:

Quelle Bild: https://www.pexels.com/photo/fitness-girl-person-relaxation-374633/

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