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Telemedizin ist ideal für die Nachbetreuung von Patienten mit Implantaten

24. Jul. 2017
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Tags: Telemedizin, chronisch krank, Implantate
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Author: Frank Bergs

Wohl kaum eine Patientengruppe scheint idealer geeignet für eine telemedizinische Überwachung als Patienten mit Implantaten. Jährlich werden in Deutschland 110 000 Herzschrittmacher und 44 000 implantierbare Cardioverter Defibrillatoren (ICD) eingesetzt, Tendenz steigend aufgrund der demografischen Entwicklung. Obwohl die Patientengruppe in der Regel das Alter von 70 Jahren überschritten hat, erweist sich eine medizinische Nachsorge per Telemedizin und Videotelefonie in bisherigen Demoprojekten als absolut erfolgreich. Die Firma Biotronik, ein führender Hersteller im Bereich der Herzschrittmacher, hat mit seinem Programm „Cardio Messenger“ ein Programm mit Zubehörgerät ähnlich eines Routers entwickelt, welches die Daten des Schrittmacher telemedizinisch übertragen kann. * Das Implantat kommuniziert per Funk mit diesem Gerät, das die Daten per Mobilfunk zum telemedizinischen Servicecenter überträgt. Dort werden die Daten aufbereitet, auf einer sicheren Internetplattform zur Verfügung gestellt, und der Arzt kann darauf zugreifen. Über ein Ampelsystem wird er automatisch informiert, wenn bestimmte Werte aus dem Ruder laufen. * (*Quelle: www.aerzteblatt.de) Aus meiner Sicht ein hevorragende Lösung die beweist, dass telemedizinische Anwendungen mittelfristig und langfristig für hohe Kosteneinsparungen im Gesundheitswesen sorgen können und dabei kurzfristig zudem über tagesaktuelle Überwachung Menschenleben retten können. Jeder chronisch erkrankte Mensch kann oder wird in naher Zukunft von den immer ausgereifteren Lösungen in der Telemedizin profitieren können.

Quellen:

Quelle Text: Ärzteblatt

Quelle Bild: https://www.pexels.com/photo/white-imac-159807/

 

Frank Bergs
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