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Medizin aus dem 3D-Drucker

30. May. 2017
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Tags: 3D Druck, 3D, 3D Print
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Author: Frank Bergs

Es mag zwar wie Science Fiktion klingen, wenn Mediziner von Organen und Implantaten aus dem Drucker sprechen. Aber 3D-Druck biete schon heute in einigen medizinischen Bereichen die Möglichkeit, schnell und ohne große Prototypenphase Produkte in die Serienreife zu bringen. Hörgeräte und Zahnkronen stammen längst aus Druckmaschinen, auch für chirurgische Einmal-Instrumente sowie zur Herstellung von Modellen für das Proben eines Eingriffs wird die Technik verwendet. Laut eines Berichtes im Handelsblatt haben schon fast 30 Prozent der Unternehmen aus der Medizintechnik und der Pharmazie Erfahrung mit 3D-Druck gesammelt. Ein neuer Bereich für den 3D-Druck in der Medizin wird mit der Rekonstruktion von Gefäßen angestrebt. Ganze Organe wie Leber und Schilddrüse sollen folgen.

Aber auch für die Operationsvorbereitung setzt man inzwischen auf die Hilfe von 3D-Drucker. Modelle der zu operierenden Strukturen werden am 3D-Drucker erstellt und die Operateure können die OP-Technik ausprobieren und für den Einsatz am Menschen testen. In der Stammzellenmedizin befindet sich die 3D-Technik noch in der Entwicklungs- und Forschungsphase.

Das Queen Elisabeth Hospital in Birmingham berichtete kürzlich, dass es mit Hilfe des 3D-Drucks bis zu 20.000 € pro Operation in der Kieferchirurgie einspart.

Es kann mit Spannung erwartet werden, ob es in Zukunft in jeder Universitären Einrichtung in einzelnen Fachbereichen eigene 3D-Drucker geben wird, einschließlich des dazugehörigen Fachpersonals. Aus meiner Sicht lassen sich hier für die Zukunft noch enorme Einsparpotentiale erschließen.

Quellen:

Quelle Bild: https://www.pexels.com/photo/clear-plastic-skull-frame-table-decor-38934/

Quelle Text: https://www.3d-grenzenlos.de/magazin/thema/medizin-3d-drucker/

Quelle Text: http://www.handelsblatt.com/technik/medizin/zukunft-der-medizin-medizin-aus-dem-3d-drucker/19821402.html

 

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Frank Bergs
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