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Meditation und Gesundheit - eine gute Kombination!

24. May. 2018
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Tags: Meditation, Selbstheilungskräfte, Anti Aging
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Author: Frank Bergs

Meditierende Menschen scheinen auf längere Sicht auch die gesünderen Menschen zu sein - ob gegen Stress, Angst, Bluthochdruck oder Schmerzen: Meditation gilt als ein mächtiges Werkzeug zur Bekämpfung vieler Leiden.

Doch woher kommt eigentlich die Meditation? Die eigentliche Herkunft der spirituellen Praxis und der Meditation findet sich im Mittleren und Fernen Osten, hier im Speziellen in Indien, wo unter dem Hinduismus die Meditation entwickelt und begründet wurde. Diese ursprünglichen religiösen Lehren und Techniken der Meditation verbreiteten sich im Laufe der Jahrtausende und sind heute in den verschiedensten Abwandlungen, jedoch immer mit ähnlichen Aspekten, weltweit wiederzufinden. In Japan ist die Meditationskunst im Zen zu finden und in China unter dem Namen Chan bekannt. Der Buddhismus hat verschiedene Auslegungsarten der Meditation und in der westlichen Welt werden heute noch in den Klöstern Meditationen tagtäglich in die Gebetspraxis eingeflochten.

Schon damals hat man festgestellt, dass Meditation zur Ruhe, Entspannung und Ausgeglichenheit der Meditierenden beiträgt. In der heutigen Zeit wird die Meditation aber auch immer häufiger beim Behandeln und auch Vorbeugen von psychischen und körperlichen Krankheiten eingesetzt. In der Schmerzmedizin hilft die Meditation den Betroffenen Patienten, Schmerz anzunehmen, ihn aber auch loszulassen. Menschen mit Depressionen beruhigen damit ihren Geist und befreien sich von depressiven Gedankengängen.

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Körperteile, die nach Unfällen zum Teil ihre Funktionsfähigkeit verloren haben, durch Meditation das Gehirn dazu anregen, sich neu zu organisieren und Funktionen von anderen Körperteilen übernehmen zu lassen. Organe sind in der Lage sich über das ganze Leben zu verändern und  an neue Verhältnisse anzupassen - eine Fähigkeit, die Experten mit dem Begriff  Plastizität verbinden. Auch hier spielt unser Gehirn wieder eine zentrale Rolle, da es ein Netzwerk ist, das sich immer wieder erneuert und neu verknüpft. Speziell hier setzen meditative Verfahren an, indem sie bei regelmäßiger Meditationspraxis diese Verknüpfungen und Erneuerungen beschleunigen.

Am Beispiel von Kindern mit ADHS hat die University of Utah in einer Studie belegt, dass mit Meditation und Übungen aus dem Yoga, ADHS Kinder schon in relativ kurzer Zeit große Erfolge erzielt hatten was ihre Achtsamkeit und Aufmerksamkeit beim Schulunterricht anbelangte. Zudem wurden die unkontrollierten Gewaltausbrüche der Kindern drastisch reduziert.

Leider nutzen nur wenige Krankenhäuser und Rehaeinrichtungen die Meditationspraxis in ihren Einrichtungen bei den oben genannten Krankheitsbildern, jedoch bleibt für mich persönlich die Erkenntnis, das Meditation und die Gesundheit immer noch eine gute Kombination bilden. Wird Zeit, dass die Kostenträger auch hier mal eine Abrechnungsziffer kreieren. Besser als Milliarden für Psychopharmka auszugeben.

Quellen:

Quelle Bild: https://www.pexels.com/photo/silhouette-of-man-at-daytime-1051838/

Frank Bergs
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