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Künstliche Intelligenz in der Medizin

01. Aug. 2017
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Tags: Künstliche Intelligenz, Medizin, Medizintechnik
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Author: Frank Bergs

Was hat das Schwarmverhalten von Fischen mit künstlicher Intelligenz zu tun? Im übertragenen Sinne ist es das Lernverhalten und die dadurch entstehenden veränderten Reaktion mit wachsendem Wissen. Künstliche Intelligenz ist der Versuch, einen Computer so zu programmieren, dass er eigenständig bestimmte Probleme bearbeiten kann, für die ein Mensch oft sehr viel länger bräuchte – und dabei womöglich Fehler macht. Dies kann und wird in der Medizin der Zukunft eine immer wichtigere Rolle spielen. Denken wir doch nur an die Analyse von Röntgenbildern, CT- und MRT-Aufnahmen, wo schon heute künstliche Intelligenz zur Erkennung von Tumoren eingesetzt wird. Dabei muss die Software in der Lage sein, Muster zu erkennen und aus diesen neuen "Erfahrungen" zu lernen. Oder der Einsatz von künstlicher Intelligenz bei der Entwicklung von neuen Medikamente, wo Computerprogramme aufwendige Versuchsreihen ersetzen und aus Millionen von Datensätzen neue Wirkstoffkombinationen im Vorfeld der Invivo- und Invitro-Testreihen durchrechnet. Neue Start-Ups testen gerade Programme zur Krebsfrüherkennung von Kleinkindern anhand von Analysen der dazugehörigen Ultraschallbilder. Künstlicher Intelligenz sind scheinbar keine Grenzen gesetzt. Wohin uns das alles bringen wird? Zu der ethischen Frage, ob man einer intransparenten Computerintelligenz und nicht der fachlichen Meinung und Erfahrung eines Arztes die Gesundheit anvertraut. Aber das Eine schließt das Andere ja nicht unbedingt aus...

Quellen:

Quelle Text: Barmer.de - Künstliche Intelligenz in der Medizin

Quelle Bild: https://www.pexels.com/photo/sea-ocean-fish-barracuda-66218/

Frank Bergs
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