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Fitness-Tracker im Test - Was bieten Fitbit, Garmin & Co.?

29. May. 2017
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Tags: smart watch, fitness tracker, medical watch
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Author: Frank Bergs

Für User ist es angesichts der Fülle von Anbietern gar nicht so einfach, sich für das richtige Armband oder die richtige Smart-Watch zu entscheiden. Sollen nur Schritte gezählt oder auch der sportliche Workout im Detail analysiert werden? Welche zusätzlichen Funktionen können die Anbieter noch einbinden?

Computer Bild hat sich daher im Juni Fitness-Tracker im Test vorgenommen. Dabei stellte sich auch immer die Frage: Fitness-Tracker oder Smart-Watch? Hierbei sind natürlich im Funktionsumfang gravierende Unterschiede festzustellen. Manche Fitnessbänder ersetzen zumindest ansatzweise eine Armbanduhr oder sogar eine Smart-Watch, allerdings mit Einschränkungen: Geräte mit eigenem Display zeigen in der Regel zwar auch die Uhrzeit an, in der Standardeinstellung leuchtet die Anzeige aber oft erst bei aktiver Armbewegung auf. Und aktiviert man die permanente Uhrzeitanzeige, hält der Akku oft nicht mal einen ganzen Tag durch. Möchte man über eingehende E-Mails oder Anrufe informiert werden, ist die Smart-Watch definitiv die bessere Wahl. Die meisten Geräte sind in der Regel mit Android und iOS koppelbar, einige auch mit Windows Phone/Windows 10 mobile. Probleme machen nach wie vor die Installation von zusätzlichen Apps auf diversen Geräten, wie z.B. der Fitbit-Gerätereihe, sodass keine vollständige Smart-Watch-Funktion gegeben ist. Nicht klar ist weiterhin, wie und wo die Gesundheitsdaten der einzelnen User auf Servern liegen und wie und ob sie weiterverwendet werden. Natürlich kann ich den ganzen Hyp um Fitness-Tracker verstehen, aber mir wäre eine gute Analyse um das Thema Datensicherheit im Computer-Bild Test lieber gewesen. Zudem könnte es auch nicht schaden, wenn man die Messgenauigkeit der einzelnen Geräte mal genauer unter die Lupe genommen hätte. Für mich bieten Wearables im Allgemeinen einen enormen Vorteil bei der medizinischen Auswertung von Patientendaten und der Anbindung an telemedizinische Anwendungen, wenn sie von anerkannten Fachgesellschaften auf ihre Tauglichkeit hin überprüft werden und die Medical Apps mit einem Medical Grade Zertikat von der FDA oder der Europäischen Kommission versehen sind. Warten wir ab, wie sich der Markt entwickelt. Die grundsätzliche Technik ist vorhanden. Mir fehlt aber ein wenig der Druck seitens der Behörden auf die diversen Anbieter, damit sie eine mögliche Herzfrequenzmessung seitens des Fitness-Trackers auch im klinischen Umfeld randomisieren.

Für User ist es angesichts der Fülle von Anbietern gar nicht so einfach, sich für das richtige Armband oder die richtige Smart-Watch zu entscheiden. Sollen nur Schritte gezählt oder auch der sportliche Workout im Detail analysiert werden? Welche zusätzlichen Funktionen können die Anbieter noch einbinden?

Computer Bild hat sich daher im Juni Fitness-Tracker im Test vorgenommen. Dabei stellte sich auch immer die Frage: Fitness-Tracker oder Smart-Watch? Hierbei sind natürlich im Funktionsumfang gravierende Unterschiede festzustellen. Manche Fitnessbänder setzen zumindest ansatzweise eine Armbanduhr oder sogar eine Smart-Watch, allerdings mit Einschränkungen: Geräte mit eigenem Display zeigen in der Regel zwar auch die Uhrzeit an, in der Standardeinstellung leuchtet die Anzeige aber oft erst bei aktiver Armbewegung auf. Und aktiviert man die permanente Uhrzeitanzeige, hält der Akku oft nicht mal einen ganzen Tag durch. Möchte man über eingehende E-Mails oder Anrufe informiert werden, ist die Smart-Watch definitiv die bessere Wahl. Die meisten Geräte sind in der Regel mit Android und iOS koppelbar, einige auch mit Windows Phone/Windows 10 mobile. Probleme machen nach wie vor die Installation von zusätzlichen Apps auf diversen Geräten, wie z.B. der Fitbit-Gerätereihe, sodass keine vollständige Smart-Watch-Funktion gegeben ist. Nicht klar ist weiterhin, wie und wo die Gesundheitsdaten der einzelnen User auf Servern liegen und wie und ob sie weiterverwendet werden. Natürlich kann ich den ganzen Hyp um Fitness-Tracker verstehen, aber mir wäre eine gute Analyse um das Thema Datensicherheit im Computer-Bild Test lieber gewesen. Zudem könnte es auch nicht schaden, wenn man die Messgenauigkeit der einzelnen Geräte mal genauer unter die Lupe genommen hätte. Für mich bieten Wearables im Allgemeinen einen enormen Vorteil bei der medizinischen Auswertung von Patientendaten und der Anbindung an telemedizinische Anwendungen, wenn sie von anerkannten Fachgesellschaften auf ihre Tauglichkeit hin überprüft werden und die Medical Apps mit einem Medical Grade Zertikat von der FDA oder der Europäischen Kommission versehen sind. Warten wir ab, wie sich der Markt entwickelt. Die grundsätzliche Technik ist vorhanden. Mir fehlt aber ein wenig der Druck seitens der Behörden auf die diversen Anbieter, damit sie eine mögliche Herzfrequenzmessung seitens des Fitness-Trackers auch im klinischen Umfeld randomisieren.

 

Quellen:

Quelle Bild: https://www.pexels.com/photo/smart-watch-smartwatch-futuristic-technology-9051/

Quelle Bild: http://photos.oliur.com

Quelle Text: Computer Bild

Frank Bergs
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