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Der Einfluss von künstlicher Intelligenz in der Medizin

27. Apr. 2018
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Tags: KI, künstliche Intelligenz, AL
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Author: Frank Bergs

Künstliche Intelligenz (KI, englisch artificial intelligence, AI) ist ein Teilgebiet der Informatik, welches sich mit der Automatisierung intelligenten Verhaltens und dem Maschinenlernen befasst. Soweit ein Eintrag bei Wikepedia.

Die Wissenschaft arbeitet seit vielen Jahren daran, die menschliche Wahrnehmung und das menschliche Handeln durch Maschinen nachzubilden. Das Ziel: Künstliche Intelligenz. Computer sollen eigenständig Probleme lösen, mit Menschen kommunizieren und sich in der Welt zurechtfinden können. Sie sollen den Menschen das Leben erleichtern.

Durch Algorithmen, die Muster erkennen, sind Maschinen also bereits dazu in der Lage, selbstständig zu lernen. Auf Grund der hohen Rechenleistungen sind künstlich intelligente Systeme den Menschen sogar teilweise schon überlegen. Warum also diese Intelligenz nicht auch in der Medizin nutzen? Die Frage stellt sich nur, wo lassen sich diese Systeme am besten einsetzen?

Schauen wir uns mal China an, ein Land mit weit über 1 Milliarde Menschen und großen ländlichen Regionen, wo Bewohner viele Stunden unterwegs sein müssen, um einen Arzt anzutreffen. Hier setzt die Regierung in Zukunft auf KI betriebene Roboter, die heute schon in der Lage sind Ferndiagnostik vorzunehmen, ohne das ein Mensch anwesend ist. China weist zudem die höchste Lungenkrebsrate der Welt auf. Daher nutzt der chinesische Lebensversicherer Ping An eine auf KI basierende Methode zur Früherkennung von Lungenkrebs und spart somit dem gesamten Gesundheitswesen eine Menge Geld ein. Die Frage stellt sich aber, ob westliche Länder mit relativ gutem Zugang zu bezahlbaren Gesundheitsversorgung überhaupt einen Gesundheitstermin mit einer KI-betriebenen Maschine warnehmen wollen? Ich glaube zunächst nicht, denn der menschliche Aspekt und der direkte Kontakt und die Berührung zwischen Arzt und Patient sollte nicht unterschätzt werden. 

Aber angesichts des akuten Mangels an medizinischen Fachkräften in einigen Teilen der Welt ist vielleicht die Pflege von einem Bot besser als gar keine Pflege? Eine kürzlich von PwC durchgeführte Umfrage ergab, dass 94% der Menschen in Nigeria bereit sind, sich mit KI und Robotik für ihre Gesundheitsversorgung zu engagieren. In der Türkei und in Südafrika liegt dieser Wert bei 85% und 82%, gegenüber nur 51% für Deutschland und 50% für Großbritannien. 

Aber KI kann viel mehr in der Medzin, als nur maschinell gestützte Ferndiagnostik ohne menschlichen Kontakt. Nehmen wir als Beispiel mal den von IBM entwickelten Supercomputer Watson. Watson kommt inzwischen in mehreren weiteren Bereichen der Medizin zum Einsatz, darunter personalisierte Pflege, Patienten Engagement, Analyse von Bildern und bei der Entwicklung neuer Medikamente. Ganz zu schweigen beim großflächigen Einsatz bei der Unterstützung von ärztlicher Diagnostik.

Als einer der ersten Kliniken in Deutschland hat die RHÖN-KLINIKEN AG das kognitive Assistenzsystem IBM Watson erfolgreich auf seinen Einsatz im Klinikbetrieb erprobt.

Wir stehen erst am Anfang in der Nutzung von KI-Systemen für den täglichen medizinischen und häuslichen Bereich. Ich bin mir persönlich sicher, dass wir in Zukunft noch von vielen KI-Anwendungsbeispielen hören werden. Lassen wir uns überraschen.

 

Quellen:

Quelle Text: http://www.explainity.de/aktuell/kuenstliche-intelligenz-einfach-erklaert/; Wikepedia; https://www.fool.de/2017/03/23/wie-ibm-mit-watson-den-gesundheitssektor-aufmischt/; 

Quelle Bild: https://www.pexels.com/photo/green-water-fountain-225769/

 

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