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Big Data und Gesundheit 4.0

06. Jul. 2017
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Tags: Big Data, Standardisierung, Gesundheit 4.0
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Author: Frank Bergs

Big Data beeinflusst schon heute viele Aspekte unseres Lebens. Im Gesundheitswesen ist aber noch eine allgemeine Zurückhaltung zu spüren, da die Integration von Information-Technologien in Gesundheitseinrichtungen insgesamt eher langsamer voranschreitet als in anderen Branchen. Allerdings verspricht der Einsatz von Big Data im Gesundheitsbereich hohes Wachstumspotenzial. Viele Großkonzerne arbeiten schon seit längerer Zeit an Systemen, um die riesige Informationsflut an Daten besser aufzubereiten und analysieren zu können. Ein großer Hemmschuh sind noch immer die diversen Datenschutzrichtlinien von EU, Bund und Ländern sowie und die sehr heterogene IT-Landschaft. Ein Ziel muss es also sein, die bisher isolierten Datenbestände in Zukunft miteinander zu verknüpfen. Dies haben sich auch diverse Fachverbände und Institutionen auf die Fahne geschrieben, allerdings ist ein Fortschritt nach wie vor sehr müselig. Einzelne Klinikketten und Klinikverbünde sind aber schon seit Jahren dabei ihre Datenbestände zu standardisieren. Umso mehr diese Standardisierung voranschreitet, desto eher können Systeme dem Ziel von Big-Data-Erhebungen näher kommen. Aus meiner Sicht ließen sich hier in Zukunft eine Menge Kosten sparen. Aber ohne ausreichende gesetzlichen Bestimmungen und Sicherheitsmechanismen vor einem geregelten Umgang mit diesen Datemengen, sind wir dem Ziel noch weit entfernt.

Quellen:

Quelle Bild: https://www.pexels.com/photo/blue-screen-of-death-in-silver-black-laptop-177598/

 

Frank Bergs
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